Spezialist gefragt
Lösungskompetenz für Klebstoffbluten
Spezialaufträge stellen die Mitarbeiter der Schreiner Group vor besondere Herausforderungen. Gefragt ist in diesen Fällen ein Fachmann. Zum Beispiel wenn ein Haftklebstoff auf schwierigen Untergründen wirklich gut halten soll.
Es gibt eine große Palette von Klebstoffen und für jede Anwendung eine optimale Zusammensetzung – zum Beispiel für raue Oberflächen. Kleber, die auf rauen Untergründen aufgebracht werden, neigen dazu zu fließen. Das heißt, sie dringen in die Struktur des Materials ein und verhaften sich dort. Ihre Fließfähigkeit birgt aber auch ein Problem, das „Klebstoffbluten“. Dabei tritt der Klebstoff über die Etikettenkante, verklebt die Etikettenrolle und macht sie für das automatische Spenden unbrauchbar.
Unternehmen, die ihre Kühlkette konsequent einhalten, können das Phänomen des Klebstoffblutens deutlich vermindern. Voraussetzung dafür sind jedoch ein Kühltransport und ein gekühltes Lager. Selbst wenn die Etiketten angebracht werden, ist ein Kühlgebläse notwendig. Diese Bedingungen sind jedoch oft nicht umsetzbar.
Eine weitere Möglichkeit, den Klebstoffaustritt unschädlich zu machen, ist das Einwickeln in Silikonpapier. Da dies jedoch die Verarbeitung erschwert, lässt es sich nicht immer nutzen. Was also tun?
Die Schreiner Group hat eine BleedStop-Lösung entwickelt, bei der ein hauchdünnes Laminat über dem Etikett liegt. Es ragt zwei Millimeter über den Etikettenrand hinaus. So kann der fließfähige Kleber über die Kante auslaufen, wird jedoch vom Laminat abgedeckt. Selbst bei höchster Spendeleistung lassen sich selbstklebende Produkte ohne Störungen und zusätzlichen Aufwand verarbeiten.
Für weitere Informationen:
Schreiner Group GmbH & Co. KG
Andrea Richter
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